In
Donnerstag, 03.11.22 / 14:30-16:30 / FH-C03-1.01
Workshop
Ebene der Lehr-Lern-Prozesse
Technik und Naturwissenschaftliches Begleitstudium, was sind Kernkompetenzen?
Sven Linow (Hochschule Darmstadt, Deutschland), Nicole Saenger (Hochschule Darmstadt, Deutschland), Alexander Landfester (Hochschule Darmstadt, Deutschland)
interdisziplinäre Lehre, projektorientierte Lehre, super wicked problems

An der Hochschule Darmstadt entwickeln wir Module, die in einem Technisch und Naturwissenschaftlichem (TuN) Begleitstudium von Student:innen aller Fachrichtungen belegt werden sollen, um sie aus ihren fachlichen Silos herauszuführen, interdisziplinär und im Team zu arbeiten und ihre Kompetenzen zur Nachhaltigen Entwicklung und ihren Gestaltungsraum hier zu ergänzen. Gesellschaftlich relevante Themen werden heute an der Hochschule Darmstadt im Sozial- und Kulturwissenschaftlichen Begleitstudium (SuK) für alle Studiengänge angeboten und es besteht eine Belegpflicht für die Studiengänge.

Wir möchten in dem Workshop bisherige Erkenntnisse teilen und gemeinsam gute Herangehensweisen und relevante Methoden erschließen.

Beide, Technik- und Gesellschaftswissenschaft müssen aus ihren Silos heraus, um große gesellschaftliche Probleme zu adressieren: So sind interdisziplinäre Zusammenarbeit, Berücksichtigen von Größenordnungen und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen zentral, um super wicked Probleme zu erfassen und insbesondere, um relevante Ansätze für ein Management oder die Gestaltung solcher Probleme zu entwickeln. Als relevante Fragen schlagen wir vor:

  • Welche grundlegenden Zusammenhänge im System Erde sind relevant? Welche Planetare Grenzen haben noch einen Handlungsspielraum, welche Kippelemente sind bekannt?
  • Wie gelingt es, mathematisch formulierte Zusammenhänge zugänglich zu machen? Wie gelingt es, relevante Größenordnungen selber zu erfassen und zu nutzen?
  • Wie können wir unsere Fachsprachen für andere zugänglich machen?
  • Wie sieht eine Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen aus?

Ziel des Workshops ist es

a)     zuerst im Team zu klären, ob dies die relevanten Fragen für die Gestaltung solcher Veranstaltungen sind, um dann

b)    jeweils Methoden und Darstellungen zusammenzutragen, mit denen relevante Inhalte und Themen dezidiert gestaltet werden können.

Der Workshop richtet sich an alle, die vor ähnlichen Fragen stehen oder ähnliche Kurse gestalten (wollen).