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BERLIN, 14. – 15. NOV 2024
Beitragsformate

Das Programm der TURN24 setzt sich zusammen aus einem kuratierten Rahmenprogramm und den partizipativen Formaten Kurzpräsentation, Workshop, World Café und Praxisdiskurs. Diese Formate sind durch Beiträge aus der Community gestaltet. Kommen Sie über Ihre Ideen und Fragestellungen in den intensiven Austausch mit Peers und lernen Sie Perspektiven und Erfahrungshorizonte vielfältiger Akteursgruppen kennen. Präsentieren Sie Herausforderungen oder Lösungen aus Ihrer Lehr- und Lernpraxis und setzen Sie Impulse in den politischen Raum.

Kurzpräsentationen (z.B. anhand von Postern oder PPT) bieten die Gelegenheit, systematische Vorarbeiten, publikationsreife Arbeiten oder praxisnahe Lösungsansätze fokussiert und prägnant zu präsentieren und in den direkten Austausch mit dem Publikum zu gehen. Im Anschluss an die Präsentation von ca. 10 Minuten Länge, folgt ein 15-minütiges Q&A.

Workshops schaffen Raum für das praxisorientierte und kollaborative Arbeiten an spezifischen Lehr-/Lernprojekten oder konkreten Fragestellungen. Im Vordergrund stehen Wissensaustausch, aktive Weiterentwicklung von Projektideen und Anregungen für die eigene Praxis. Die Gestaltung und die Moderation der Workshops wird über den Call for Participation ermittelt und spielt eine entscheidende Rolle: die Moderation leitet den Arbeitsprozess, unterstützt die Teilnehmenden und fördert eine inspirierende Arbeitsatmosphäre. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 25 Personen beschränkt, um effektives Arbeiten zu gewährleisten. Die Dauer eines Workshops beträgt etwa 60 bis 90 Minuten und schließt mit einer gemeinsamen Synthese ab.

World Cafés sind interaktive Veranstaltungsformate, die Gruppendiskussionen in einer informellen Atmosphäre fördern. In diesem Format wechseln die Teilnehmer*innen in insgesamt drei Runden zwischen verschiedenen Thementischen, um unterschiedliche Fragestellungen zu diskutieren. Jeder Tisch hat eine*n Gastgeber*in, der/die die Kernideen oder zentralen Fragestellungen der Diskussion zusammenzufasst und an die nachfolgende Tischrunde weitergibt. Dieser Prozess trägt dazu bei, dass Ideen wachsen oder Fragestellungen konkretisiert werden können. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt, um eine effektive Diskussion und Interaktion zu ermöglichen. Die Dauer pro Thema beträgt etwa 20 Minuten, und die Veranstaltung schließt mit einer gemeinsamen Synthese in großer Runde ab.

In Praxisdiskursen präsentieren die Referierenden zunächst eine Fallstudie aus ihrer Praxis mit Fokus auf spezifische Herausforderungen und Lösungen. Anschließend wird das Format geöffnet und geht in eine partizipative Fishbowl-Diskussion über. Die Fallstudie dient dabei als Ausgangspunkt, um praxisnah und aus verschiedenen Perspektiven über ein Konferenzthema zu diskutieren. Das Podium ist besetzt aus den Referierenden und politischen Akteur*innen oder themenspezifischen Expert*innen. Teilnehmende aus dem Publikum haben die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen, indem sie auf das Podium wechseln und ihre eigenen Perspektiven und Erfahrungen in die Diskussion einbringen. Die Gesamtdauer des Praxisdiskurses beträgt etwa 45 Minuten, wobei die Präsentation der Fallstudie 15 Minuten und die anschließende Fishbowl-Diskussion 30 Minuten einnimmt.