Bauhaus-Universität Weimar

Virtual Reality Praktikum: Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und außeruniversitären Akteur*innen

Polina Häfner (Karlsruhe Institute of Technology)

Seit 15 Jahren bietet das Virtual Reality Praktikum am Karlsruher Institut für Technologie Studierenden die Möglichkeit, praxisnahe VR-Projekte zu entwickeln – oft in Kooperation mit externen Partnern wie Forschungsinstituten und Unternehmen. Dabei entsteht ein Spannungsfeld zwischen den Lernzielen der Studierenden und den Anforderungen der externen Akteure.

In meinem Beitrag stelle ich das Praktikum als Format vor, einschließlich seiner interdisziplinären Ansätze, Lernziele und -methoden. Anschließend diskutiere ich anhand konkreter Projekte, wie die Kooperationen mit externen Akteuren erfolgreich gestaltet werden können. Aktuelle Beispiele sind die immersive Visualisierung von Shopfloor-Prozessen mit einem Hersteller für Zählerplatz- und Verteilersysteme oder Citizen-Science-Projekte wie eine VR-Anwendung zur Kommunikation von Aspekten der Tiefengeothermie.

Die zentrale Fragestellung lautet: Wie können Studierende und externe Partner gemeinsam an innovativen Lösungen arbeiten, ohne dass didaktische und wirtschaftliche Ziele in Konflikt geraten? In den ersten Jahren des Praktikums gab es Herausforderungen in der Abstimmung der Erwartungen und der nachhaltigen Umsetzung der Projekte. Durch kontinuierliche Anpassungen konnten Prozesse verbessert und typische Stolpersteine vermieden werden.

Mein Beitrag gibt praxisnahe Einblicke in die Gestaltung solcher Projekte, reflektiert gewonnene Erkenntnisse und bietet Ansätze zur Übertragbarkeit auf andere Hochschulen und Formate.

Schlagworte: Virtual Reality, Prrojekt-basiertes Lernen, Kooperationen, außeruniversitäre außeruniversitären Akteur*innen, Citizen-Science
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