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Räume und Lernumgebungen
Zukunftsperspektiven für hybrides Lernen - aus Erfahrungen und dem Erleben der Studierenden lernen
Miriam Alexander (Charité - Universitätsmedizin Berlin, Deutschland), Khanh Le Dang (Charité - Universitätsmedizin Berlin, Deutschland), Ralph Berger (Charité - Universitätsmedizin Berlin, Deutschland), Harm Peters (Charité - Universitätsmedizin Berlin, Deutschland), Martin Möckel (Charité - Universitätsmedizin Berlin, Deutschland)
Hybrides Lernen, Lernumgebungen, Lernerfahrungen
Hybrides Lernen, eine Kombination aus Präsenz- und Online-Lernen, wird in der Hochschullehre immer beliebter. Bisher gibt es wenige empirische Untersuchungen zu hybridem Lernen. Eine Studie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin untersuchte die Lernerfahrungen und -erlebnisse von Medizinstudierenden in hybriden Kursen. Die Pilotkursreihe umfasste 68 Lehreinheiten verschiedener medizinischer Fächer. Es wurde eine Online-Befragung durchgeführt, an der 157 von 364 Studierenden teilnahmen, darunter 29% Präsenz- und 71% online-Teilnehmende. Die Mehrheit der Online-Studierenden gab Gründe wie Pendeln, zeitliche Einschränkungen und besondere Lebensumstände für ihre Online-Teilnahme an. Sowohl Online- als auch Präsenzstudierende bewerteten die hybriden Kurse positiv, ebenso wie die Technologienutzung und die Integration beider Gruppen. Die Mehrheit der Online-Studierende erlebte Immersion. Als positive Aspekte des hybriden Lernens nannten die Studierenden Flexibilität, Interaktionen und Engagement der Lehrenden, während Verbesserungsvorschläge räumliche Erweiterungen und eine verbesserte Technik umfassten. Das hybride Lernen erhöht die Zugänglichkeit zu den Lernangeboten. Gruppenarbeiten und interaktive Elemente erfordern mehr Vorbereitung .