In
Donnerstag, 03.11.22 / 11:30-13:30 / FH-C03-0.03
Workshop
Ebene der Lehr-Lern-Prozesse, Ebene der Lehrentwicklung
Netzwerke für kooperative Lehre initiieren
Wibke Matthes (CAU, Zentrum für Schlüsselqualifikationen, Deutschland), Daniela Dlugosch (CAU, Zentrum für Schlüsselqualifikationen, Deutschland), Annika Heinemann (CAU, Zentrum für Schlüsselqualifikationen, Deutschland)
Multiprofessionelle Lehre, Kooperation, Best Practices für kooperative Lehrformate, Netzwerke für die Lehre

Gesellschaftliche Herausforderungen sind multifaktoriell, so dass auch das Lösen dieser multiprofessionell angestrebt wird.

Wichtig, um in fachübergreifenden Netzwerken zu arbeiten und um Problemstellungen zu lösen, ist multiprofessionelles Kooperieren.

Im Prozess des lebenslangen Lernens bietet das Studium besondere Möglichkeiten, in denen diese interdisziplinäre Zusammenarbeit in ihrer Vielfalt erlebt und trainiert werden kann.

Auf Augenhöhe und multiperspektivisch gelingt diese Zusammenarbeit in Netzwerken.

Dies bietet den Mehrwert, externe Kontakte einzubinden, Begegnung von heterogenen Studierendengruppen zu fördern und Zusammenarbeit zwischen Lehrenden zu gestalten, so dass vielfältige Kooperationen gelingen.

Wie können solche Netzwerke für kooperative Lehre initiiert werden? Was sind wichtige Gelingensbedingungen?

Ausgehend von Best-Practice-Beispielen des ZfS-Schlüsselkompetenzen (CAU) erfahren die Teilnehmenden, welche Möglichkeiten und Herausforderungen es in der multiprofessionellen Zusammenarbeit gibt. Es werden unterschiedliche Ansätze gezeigt, die Kurz- und Langformate, interne und externe Kooperationspartner*innen und homogene oder heterogene Studierendengruppe einbeziehen.

Darauf aufbauend arbeiten die Teilnehmenden vom ‚Check in‘ bis zum ‚Check out‘ kreativ an der Ideen-Entwicklung und Konkretisierung für ihr eigenes Netzwerk.

Der Einsatz von Methoden wie Kreativitätstechniken, Speed-Coaching, agilen und kollaborativen Tools versetzt die Teilnehmenden in die Lage, partizipativ individuelle Lösungen zu finden.

Die Teilnehmenden erarbeiten sich eigene Wege, multiprofessionelle Zusammenarbeit in ihrem Kontext zu gestalten. Sie lernen gelungene Lehrbeispiele kennen und nehmen Erfahrungswissen über Herausforderungen in der Umsetzung mit. Im strukturierten kollegialen Austausch erhalten sie mehrdimensionales Feedback und erleben den Mehrwert der Netzwerkarbeit in der Praxis. Sie nehmen erste Schritte zur konkreten Umsetzung und neue Kontakte mit.