In
Donnerstag, 03.11.22 / 14:30-16:30 / FH-C03-1.03
Workshop
Ebene der Lehrentwicklung
Interdisziplinäre Lehre hochschuldidaktisch unterstützen
Katja Franz (Philipps-Universität Marburg, Deutschland)
interdisziplinäre Lehre, hochschuldidaktische Unterstützung

Im Rahmen des neu entwickelten Marburg Moduls an der Philipps-Universität Marburg bearbeiten Studierende und Lehrende aktuelle Themen und gesellschaftliche Herausforderungen, die einen inter- bzw. transdisziplinären Zugriff benötigen wie beispielsweise Fragen zum Klimaschutz oder der gesellschaftlichen Teilhabe. Das Marburg Modul ist somit ein fachübergreifendes Lehrformat, in dem Personen unterschiedlicher Fachbereiche allein oder mit anderen gemeinsam Themen einbringen und in Form von Projektseminaren durchführen.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Lehrenden geht in der Regel über die gewohnten Wege der bisherigen Lehre hinaus und erfordert neben Willen und Engagement der Lehrpersonen oftmals hochschuldidaktische Unterstützung zur Reflexion der eigenen Disziplinarität, dem Einsatz von Methoden und dem Unterrichten im Team. Um die Projektkooperationen auf eine gute Grundlage zu stellen, sollten daher Möglichkeiten zur Fortbildung und zum Austausch angeboten werden.

Ziel dieses Workshops ist es, eine Sammlung hilfreicher Tools zur Gewinnung und Unterstützung von Lehrenden für interdisziplinäre Lehr-Lern-Formate zu generieren. Nach einer kurzen Vorstellung des Formats „Marburg Modul“ gibt es einen Überblick über die bisherigen hochschuldidaktischen Angebote zur Vorbereitung und Begleitung der interdisziplinär Lehrenden in Marburg. Daran anschließend soll gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in die Diskussion und den Austausch getreten, unsere Erfahrungen und die an anderen Hochschulen gemachten reflektiert und neue Ideen entwickelt werden in Hinblick auf die Fragestellungen:

  • Wie können Lehrende für interdisziplinäre Lehre gewonnen werden?

  • Was benötigen Lehrende, um interdisziplinär lehren zu können?

  • Welche Vorbereitungs- und Unterstützungsformate sind hilfreich?

Methodisches Vorgehen: Input, Austausch und Bearbeitung der Fragestellungen in jeweils neuen Kleingruppen, Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse